Am 29. Januar hatte das Fachforum Radverkehr zum achten (!) Baustellengeburtstag für den dritten Bauabschnitt des Elbschetalradwegs eingeladen. Viele Menschen waren vor Ort.
Eine überraschende Neuigkeit gab es von der Landesbehörde Straßen.NRW: Die Stadt Gevelsberg erhält das Angebot, den Radweg selbst zu bauen – die Kosten werden von der Landesbehörde übernommen.
Wir Gevelsberger Grüne unterstützen dieses Angebot, damit durch eine schnelle Umsetzung der wichtigsten Etappen viele Verbesserungen für den Radverkehr sowie die Fußgänger*innen in und um Gevelsberg erreicht werden können:
- Sichere Anbindung für Silschede nach Norden und Süden zu den bestehenden Trassen
- Sichere Anbindung der Kohlenbahn (Ost-West Route)
- Verbesserungen für den Radverkehr in der Gevelsberger Innenstadt
Wir haben deshalb einen „Offenen Brief“ an Bürgermeister Jacobi geschickt und finden, man macht ihm hier ein Angebot, das er nicht ablehnen kann😉
Nur Mut Herr Jacobi!
Jetzt nicht zaudern, sondern die Gelegenheit beim Schopfe fassen. Mit der Übernahme der Verantwortung für die Arbeiten am Elbschetal-Radweg hat die Stadt Gevelsberg die Chance, die wichtigsten Etappen dieser Baumaßnahme in wenigen Jahren abzuschließen und den jahrelangen Stillstand zu beenden. Da es sich in erster Linie um klassische Straßenarbeiten (Befestigung, Asphaltierung und Sicherung) handelt, sollte dafür genügend Expertise vorhanden sein. Der überwiegende Teil der Strecke zwischen Bahnhof West und Asbeck könnte somit spätesten im Jahr 2027 fertiggestellt werden.
Danach bzw. parallel kann man den Radweg zwischen Asbeck und Silschede final planen und mit dem Ausbau beginnen. Diese Strecke hat eine große Bedeutung für Schüler, Sportler und SchwimmIn-Besucher aus Silschede sowie für die Berufspendler in Richtung City oder nach Schwelm.
Der ursprüngliche Bauabschnitt 2 zwischen Silschede (Knotenpunkt 91) und Albringhausen- Bahnhof hat wirklich eine überregionale Bedeutung für die Radinfrastruktur, da dieser den sicheren und kinderfreundlichen Lückenschluss auf der beliebten Rundstrecke „von Ruhr zur Ruhr“ darstellt. Hier sind noch im Vorfeld die Grundstücksfragen zu klären und wie die kurzen steilen Strecken entschärft werden können.
Wenn es wirklich eine Finanzierungszusage vom Land gibt, sollten sich die o.g. Maßnahmen in höchstens 4-5 Jahren realisieren lassen. Der Ausbau des Tunnels mit Hangsicherung usw. wird realistischerweise mehr als 10 Jahre in Anspruch nehmen. In dieser Zeit können die o.g. Radwege schon ausgiebig genutzt werden.
Also unsere Zustimmung haben Sie.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Schnapp, OV-Vorsitzender
Annette Bischoff, Geschäftsführerin



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