Faktencheck

In der Diskussion, um den aktuellen Vorschlag der SPD, den Silscheder Tunnel auszubauen, ohne vorher die oberirdischen Alternativrouten zu erstellen, wurden leider viele Falschaussagen gemacht.  Deshalb hier unser Faktencheck

Petition mit 2.000 Unterschriften pro Tunnel-Lösung übergeben.
(WDR-Artikel vom 25.08.25)

FALSCH

Im Petitionstext ist der Tunnel mit keinem Wort erwähnt.


Es erfolgt der Lückenschluss auf dem Rundweg „Von Ruhr zur Ruhr“
(Web-Seite der SPD „gevelsberg-radelt“)

FALSCH

Durch die „Unterfahrung“ des Knotenpunkts 91 in Silschede wird die sehr beliebte Rundtour „Von Ruhr zur Ruhr“ dauerhaft unterbrochen und die Radtourist*innen müssen auch zukünftig den gefährlichen Weg über die Esborner Straße nehmen.

Er (der Tunnel) schafft eine innerstädtische Verbindung zwischen Silschede und z.B. Schulzentrum West. (Gevelsberg am Sonntag vom 24.08.25)

FALSCH

Diese Verbindung wird nur mit der oberirdischen Variante erreicht. Durch den Tunnelbau bleibt Silschede dauerhaft außen vor und die Schüler*innen und Pendler*innen müssen weiterhin über die zur Zeit noch gefährliche Strecke „Neuenlander Straße / Am Susewind“ fahren.

Die Grünen treten bei der Verkehrswende auf das Bremspedal.
(Claus Jacobi im WP-Artikel vom 27.08.25)

FALSCH

Die Grünen fordern als einzige Partei die schnelle Umsetzung der Alternativrouten auf dem Elbschetalradweg:

  • denn nur so gibt es einen verkehrssicheren Lückenschluss auf dem Radweg „Von Ruhr zur Ruhr“
  • damit Silschede nicht dauerhaft abgehängt wird, sondern eine sichere Verbindung zur City, zum Schulzzentrum-West und zum Schwimm-In geschaffen wird.

Der Silscheder Tunnel ist für alle die beste Lösung.
(Anwohnerin Anke Michels in der WP vom 30.08.25)

FALSCH

Für alle Radtourist*innen auf dem Rundweg „Von Ruhr zur Ruhr“ ist er ein Hindernis:

  • Aus Richtung Norden kommend, darf man keinesfalls hineinfahren, da man sonst in Asbeck landet.
  • Aus Richtung Haßlinghausen kommend, endet man am Knotenpunkt 91.
  • Beide müssen wie bisher den gefährlichen Weg über die Esborner Straße und durch Albringhausen nehmen, um ihren Rundweg fortzusetzen.

Man muss bereit sein, viel Geld in die Hand zu nehmen.
(Claus Jacobi im WDR-Artikel vom 25.08.25)

FALSCH

Man kann auch nach vernünftigen Lösungen suchen, die nur einen Bruchteil des Geldes kosten, deutlich schneller fertig werden und wirklich einen Beitrag zur Verkehrswende liefern.

(Aktualisiert am 05. September 2025)